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Eigene Zusammenfassung des Artikels in der NOZ vom 08.08.26, Link: Insektenfreundlich und pflegeleicht zugleich

Umgestaltung des Alten Friedhofs in Bad Iburg
Der fast 200 Jahre alte Friedhof in Bad Iburg wird umfassend umgestaltet, da sich der Pflegezustand in den letzten Jahren verschlechtert hat und Beschwerden zunahmen. Die Stadt investiert 2025/2026 insgesamt 144.000 Euro in den Alten Friedhof, 2028 folgen 80.000 Euro für den Parkfriedhof. Die Kosten fließen in die Friedhofsgebühren ab 2027 ein. Bürgermeister Daniel Große-Albers verweist auf die veränderte Bestattungskultur als Herausforderung für viele Kommunen. Ziel der Umgestaltung sind mehr Aufenthaltsqualität, Klimaanpassung und langfristig geringere Unterhaltungskosten.
Zentrale Probleme sind ein starkes Gefälle, plattierte Wege und über 20 Prozent unbelegte Gräber – Tendenz steigend, da inzwischen 80 Prozent der Bestattungen Urnenbestattungen sind. Dadurch entstehen ungepflegte "Aufwüchse" auf den Gräbern.
Geplante Maßnahmen: • Ergänzung der Allee zum Kruzifix durch trockenheitsverträgliche Klimabäume • Anlage von Blühwiesen mit heimischem Saatgut für Insekten (nur zweimal jährlich Mahd nötig) • Bepflanzung stillgelegter Flächen • Erhalt des Platzes vor der Kapelle als Herzstück für Trauerfeiern, ergänzt um Stauden und Klimabäume • Ausgleich des Gefälles auf den Wegen (7–10 Prozent) • Stabilisierung des Schotters mit pflanzlichem Bindemittel
Die Kapelle ist sanierungsbedürftig; die Stadt plant hierzu noch. Die Landschaftsplaner (Büro Freiraumplanung) haben sich eng mit der ehrenamtlichen "Montagsgruppe" (rund sieben Freiwillige) abgestimmt, die den Friedhof pflegt. Gemeinsames Motto: mehr Storchschnabel, weniger Cotoneaster. Der Friedhof soll künftig auch als Ort der Begegnung dienen, etwa durch den "Friedhofssommer" mit Café, Musik und Lesungen.


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