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Eigene Zusammenfassung des Artikels in der NOZ vom 13.07.26, Link: Mehr Leben auf dem Bad Iburger Friedhof

Leben auf dem Bad Iburger Friedhof
Auf dem Alten Friedhof in Bad Iburg tut sich in diesem Sommer etwas Ungewöhnliches: Ehrenamtliche der „Montagsgruppe“ und die Kultureinrichtung „Kult“ bringen mit gemeinsamen Veranstaltungen neues Leben auf das Gelände. Beim Auftakt des „Café Kränzchen“ Anfang Juni kamen trotz schlechten Wetters rund 50 Besucher an die Friedhofskapelle. Die „Montagsgruppe“ trifft sich seither wöchentlich, um verwilderte Grabstätten zu pflegen, Beete zu bepflanzen und Wege zu säubern – nötig, weil viele alte Gräber ohne Angehörige verwaisten und städtische Pflegemittel begrenzt sind. Anne-Marie Humburg erinnert sich an den einst „schauerlichen“ Zustand des Friedhofs, der die Gruppe zum Handeln bewegte. Über die reine Pflege hinaus soll der Ort nun auch Begegnungsstätte sein, besonders für alleinstehende Frauen, die dort einen Treffpunkt bei Kaffee und Kuchen finden. Gemeinsam mit „Kult“-Betreiber Jan Henneken entstand daraus der erste „Iburger Friedhofssommer“. Henneken sieht keinen Widerspruch zwischen Trauerort und kulturellem Angebot – Erinnerung und Begegnung sollen gleichermaßen Platz haben. Ein geplantes Open-Air-Kino verwarf man als zu ambitioniert, dafür findet am 19. Juli eine literarische Open-Air-Lesung statt, am 23. August ein Konzert des „Iburger Blechtetts“. Beide Veranstaltungen sind eintrittsfrei. Das nächste „Café Kränzchen“ ist für den 9. August geplant.


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