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Eigene Zusammenfassung des Artikels in den Osning Medien Stadtgespräch vom 13.06.26, Seiten 18 und 20 Link: Weltklasse im Rittersaal

Weltklasse im Rittersaal
Das Ma'alot Quintett, eines der renommiertesten Holzbläserensembles weltweit, gastierte im Rahmen des 440. Schlosskonzerts und des 50-jährigen Jubiläums der Iburger Schlosskonzerte im Schloss Bad Iburg. Die fünf Musiker, allesamt Professoren oder Solisten bedeutender Orchester, spielten souverän und nahezu ohne Verzögerung, mit klassischen Papiernoten statt digitaler Notenblätter.
Eine Verbindung zu Bad Iburg besteht seit 1991, als das Ensemble erstmals auf Einladung von Gründer Harry Jahns auftrat – verstärkt durch persönliche Kontakte des in Osnabrück aufgewachsenen Ensembleleiters.
Das Programm reichte von Mozart über Zemlinsky bis Dvořák, ergänzt durch das zeitgenössische, herausfordernde Werk „Quint-Essenzen" von Klarinettist Ulf-Guido Schäfer, das auch an ein verstorbenes Ensemblemitglied erinnerte. Während Mozarts „Così fan tutte"-Bearbeitung mit Leichtigkeit begeisterte, sorgte das moderne Stück für nachdenkliche Stimmung im Publikum.
Mit Dvořáks „Amerikanischem Quartett" kehrte spürbare Leichtigkeit zurück – das Zusammenspiel wirkte wie eine einzige musikalische Stimme. Der Name „Ma'alot" stammt aus dem Hebräischen und bedeutet „Weg zur Harmonie".
Musikalischer Leiter Timo Maschmann betonte die kulturelle Tradition des Schlosses, Geburtsort von Königin Sophie Charlotte, sowie die besondere Atmosphäre und Akustik des Rittersaals, die internationale Künstler und Publikum eng verbinde.


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